Griechenlands zweitgrößte Insel liegt nordwestlich vom Festland. Ihr Name und der Name der Hautstadt sind identisch. Die Rede ist von Corfu oder in Landessprache Kerkyra. Der Name „grüne Insel“ rührt von der dichtbewachsenen Oberfläche her. Der Bewuchs und der gute Ruf Corfus haben den gleichen Ursprung – den Olivenbaum. Von den Italienern im mittelalter eingeführt und angepflanzt, macht er heute ca. 90 Prozent der Bepflanzung aus.
Exportiert wird das Kulturgut über den Flug- oder Schiffshafen in Corfu Town. Die Hauptstadt ist mit 40.000 Einwohnern die größte Siedlung auf der Insel und beinhaltet einige schöne Sehenswürdigkeiten. Das Stadtbild wird stark von den beiden Festungen geprägt, der alten an der Wasserseite und der neuen auf einem kleinen Hügel. Zwischen den beiden Festungen liegt der Stadtkern mit vielen kleinen Touristenläden, in denen es allerhand Souvenirs zu kaufen gibt. Die berühmtesten Touristenspots liegen aber nicht direkt in der Stadt, dafür lohnt sich eher eine Inseltour mit einem kleinen Auto. Das berühmte Achilleion, der Palast von Sisi, befindet sich bei Gastouri und vor Chalikipoulou in einer Bucht befindet sich das Kloster Vlacherna, dahinter liegt die Mäuseinsel Pondikonisi. Der schönste Fleck der Insel ist unbestritten die Ortschaft Paleokastritsa. Für Freizeit und Fotografie bieten sich hier eine Menge Möglichkeiten.
Angeblich verfügt die Bucht über 7 verschiedene Wasserfarbtöne die zum baden und tauchen einladen. Vor Ort lassen sich Bootstouren in traditionellen Fischerbooten machen und der Sandstrand lädt zum Verweilen ein. Für eine wunderschöne Aus- und Übersicht über die Bucht lohnt sich der Besuch im Kloster oder der kleine Vorort Bella Vista. Die hiesigen Restaurants liegen am Hang und laden geradezu ein für ein Abendessen bei Sonnenuntergang. Wer Fragen zu dem Urlaubsziel Griechenland hat, kann gerne auf der Expertenseite nachfragen.